Alexander Binder | Stuotengarten

18. – 26. November 2011
Schauraum Waschstraße

Alexander Binder wurde in der Halloween-Nacht des Jahres 1976 in einem kleinen Dorf im schwarzen Finsterwald – man könnte auch sagen finsteren Schwarzwald geboren. Statt wie  – vorurteilsbehaftet ausgedrückt – mit seinen Kumpels auf dem Highway to Hartz4 an der Reifenbefüllstation der örtlichen Tankstelle, Death- & Blackmetal hörend, sauren Apfel zu tanken, verläßt er – lediglich Death- & Blackmetal hörend – sein Dorf. Studiert, zieht nach Hamburg, kommt nach Stuttgart, bringt sich nebenher das Fotografieren bei, baut sich seine Kameras selbst und bespielt mit seinen Arbeiten internationale Ausstellungshäuser – wohnt dabei aber immer noch in Stuttgart.

Das ist auch gut so. Denn sonst würden wir nicht in den Genuß kommen, das Ergebnis seiner fotografischen Streifzüge durch seine Wahlheimat präsentieren zu können.

Zu düsterer Schwarzweiß-Fotografie gewordener Blackmetal mit Soft-Touch von ungewöhnlichen Stadtfragmenten werden im Schauraum Waschstraße raumgreifend präsentiert. Eine Fotoserie passend zur heiteren, manischfluffig-lockerflockigen Spätherbstdepression.

Zur Eröffnung am Freitag, 18.November ab 21.00 Uhr: RAVERNISSAGE
mit passender elektronischer Musik von Daniel Früh.

Die Ausstellung ist Do., Fr. von 19.00 – 21.00 Uhr,  Sa., So. von 17.00 – 19.30 Uhr geöffnet (der Künstler ist anwesend)

Es erscheint ein auf 250 Exemplare limitierter & signierter Katalog.
(Format: 208×148 mm, 48 Seiten, s/w, geheftet, 10,- €)